Leichenwetter - Studiobericht

In einer heimische Idylle haben sich die Leichenwetteranen im Mai 2006 zusammengefunden, um das zweite Album "Klage" aufzunehmen. Keyboarder Rudiator besitzt dort sein Studio, welches er auf den Namen "Wohlklang Studio" getauft hat. In diesem gemütlichen Ambiente haben es die Jungs geschafft, ihrem letzten Album "Letzte Worte" gerecht zu werden. Ohne an Energie und Druck der Sounds zu verlieren haben sie ein melodisches und einhämmerndes Album geschaffen mit einer Portion schauriger Melancholie und Sehnsucht.

Mit "Klage" konnten Leichenwetter endlich ein Werk schaffen, dass für sie perfekt ist. So auch Schlagzeuger Rawen:" Nach den Aufnahmen war ich so gespannt auf das Ergebnis. Dieses Mal passt wirklich alles zusammen und es hat meine Erwartungen allemal übertroffen."

Die gesamte Band ist mit dem Ergebnis voll und ganz zufrieden, da sie gemeinsam an den Songs gearbeitet haben und sie bis zum Ende in all seinen Details verfeinert haben bis es perfekt war.Für sie gibt es nicht schlimmeres, als ein Album auf die Schnelle rauszubringen, um kurz nach der Veröffentlichung über ihre Produktion zu meckern. Sie haben jedes Opfer gebracht, um keine oberflächliche Musik zu machen.
Daher haben sie sich bei der Auswahl der Lieder Zeit gelassen und auch nur die ausgewählt, die energiegeladen sind und die Stärke der Band ausdrücken.
Auch dieses Mal finden sich auf "Klage" Werke über Verderben, Melancholie und Sehnsucht wieder.

Bereits vor Veröffentlichung werden euch auf der Homepage der fünf Sauerländer die Gedichte zum Lesen angeboten.

Musikalisch machen Leichenwetter einen Schritt vorwärts.
Songs wie "Altes Lied" "Requiem" und "Allerseelen" strotzen vor Energie und wuchtigen Sounds, sind dennoch melodisch und sehr eingängige Hits.
Der Gesang ist vielseitiger und melodischer geworden. Jedoch gibt es dieses Mal neben Numens Groaning auch einige Sprechparts.
Weiterhin gibt es zum Beispiel beim Titelstück "Klage" Unterstützung von Gitarrist Dawe und Bassist Cpt. Loft im Background.
Zwei Remixversionen u.a. von Celeste Noir sollen die Tanzflächen aufmischen.

"Klage" bietet nicht nur eine größere Abwechslung, sondern stellt das "Letzte Worte" - Album in vielen Belangen in den Schatten.

by AnYa




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